Rahmenbedingungen: Das Konzept ist ausgelegt für Kinder im Alter von 6-12 Jahren. Die Gruppengröße sollte möglichst nicht mehr als zehn Kinder betragen, um einen guten Betreuungsschlüssel zu erreichen. Für jede Gruppe sind zwei Kunstvermittlerinnen eingeplant.
Vorgehensweise: Während einer Führung durch die Ausstellung können die Kinder einen ersten Eindruck über die ausgestellten Arbeiten und die Inhalte der Ausstellung gewinnen. Anschließend wird jede künstlerische Position in einem praktischen Workshop gesondert betrachtet.
Die individuellen Bedürfnisse und Interessen der Kinder stehen bei uns im Vordergrund. Auch die Kunstvermittlerinnen zeichnen sich durch individuelle Biografien und Bildungswege sowie interkulturelle Hintergründe aus, so dass ein Thema von unterschiedlichsten Positionen beleuchtet werden kann.
Zu den Fotografien von Anna Reemts: In diesem Workshop wollen wir vor allem das Beobachten und den Blick für ästhetische Architekturen und Dinge schärfen. Wir gehen auf einen Streifzug mit den Kindern durch die Überseestadt und machen eine Schnitzeljagd. Wir suchen nach den Orten, an denen die Künstlerin Anna Reemts ihre Fotografien aufgenommen hat. So können sich die Kinder in die künstlerische Vorgehensweise und Praxis von der Künstlerin besser hineinversetzen, sie können neue Blickwinkel und Perspektiven erproben und neue Dinge in der Überseestadt entdecken, Spuren lesen! Anschließend sollen die Kinder selbst aktiv werden. Jedes Kind sucht sich ein eigenes Motiv aus, darf aber nicht wild herumknipsen, sondern hat nur ein Foto.
Zu Maria Joaos interaktivem Fischerbootvideo und der Installation mit den Papierschiffchen: Hier wollen wir spielerisch literarische und künstlerische Talente herauskitzeln. So geht es in diesem Workshop unter anderem um ein genaues Beschreiben. Wie viele Papierschiffchen sind da im Kunstwerk zu sehen? Gib einen Tipp ab! Wieso sehen die Fischerboote in Portugal so unterschiedlich aus und wieso gibt es so viele unterschiedliche? Die Kinder basteln anschließend ein Papierschiffchen, bemalen es und können eine Geschichte dazu schreiben: wo fährt ihr Schiff hin, wer steuert es, wo wurde das Schiff gebaut, wer darf mitfahren?
Das Kinderprogramm findet am Samstag 16.05 und Sonntag 17.05 jeweils von 16:00 bis 18:00 Uhr statt.
Für die Teilnahme am Kinderprogramm bitten wir um Voranmeldung unter der E-Mail Adresse nachttraum0@yahoo.gr oder unter der Handynummer 0160 91566736.
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6. Mai 2009
Kunstvermittlung
Claudia Kohlhof ist ausgebildete Erzieherin und hat in Köln bereits mehrere Jahre Berufserfahrung zu verzeichnen. Sie hat einige Semester Kunstgeschichte in Köln studiert, zurzeit absolviert sie ihr Studium der Kunsttherapie in Ottersberg.
Katrin Rickerts hat Medien- und Kulturwissenschaft (BA) an der Heinrich Heine Universität Düsseldorf sowie Kunst- und Kulturvermittlung (MA) an der Universität für angewandte Kunst in Wien und an der Universität Bremen studiert. Sie ist Kuratorin der Ausstellung ´Andocken! Medienkunst im Hafen` und ihr liegt insbesondere die Kunstvermittlung für verschiedene Zielgruppen am Herzen.
Elli Skliva ist auf der griechischen Insel Zakynthos aufgewachsen und studierte Griechische Archäologie und Kunstgeschichte in Athen. Anschließend zog sie nach Bremen und studierte Kunst- und Kulturvermittlung (MA) an der Universität Bremen. Sie hat praktische Erfahrung in verschiedenen Museen und archäologischen Ausgrabungen gesammelt. Ihr Traum ist es, eine gute Museumspädagogin zu werden und die Kinder näher zum kreativen Denken zu bringen.
Beate Vogg hat Europäische Kulturgeschichte (BA) an der Universität Augsburg und an der Université Lyon III studiert. Im Anschluss studierte sie an der Universität Bremen Kunst- und Kulturvermittlung (MA). Als Kunstvermittlerin war sie unter anderem in der Städtischen Galerie Delmenhorst und im Museum Weserburg in Bremen tätig.
Elli Skliva ist auf der griechischen Insel Zakynthos aufgewachsen und studierte Griechische Archäologie und Kunstgeschichte in Athen. Anschließend zog sie nach Bremen und studierte Kunst- und Kulturvermittlung (MA) an der Universität Bremen. Sie hat praktische Erfahrung in verschiedenen Museen und archäologischen Ausgrabungen gesammelt. Ihr Traum ist es, eine gute Museumspädagogin zu werden und die Kinder näher zum kreativen Denken zu bringen.
Beate Vogg hat Europäische Kulturgeschichte (BA) an der Universität Augsburg und an der Université Lyon III studiert. Im Anschluss studierte sie an der Universität Bremen Kunst- und Kulturvermittlung (MA). Als Kunstvermittlerin war sie unter anderem in der Städtischen Galerie Delmenhorst und im Museum Weserburg in Bremen tätig.
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